Oskar’s Prinzip „SELBSTVERTRAUEN“ – Gedanken von Josef Markus Derflinger

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Selbstvertrauen

Wenn ich versunken, in Gedanken gebunden das Diarium meiner Erinnerungen durchblättere und rückwärts ins Jahr 1973 schweife, zwingt mich dies zur Gewissheit, dass zahlreiche Seiten davon gelichtet und unbeschrieben blieben. Selbstvertrauen galt für mich von Kindheitstagen an, als ferne, absente Veranlagung.

Bis ins Junggesellenleben hinein erschien mir mein Selbstwertgefühl wie der kärgliche Docht einer abgenutzten Kerze der es nicht gelingen wollte eine anständige Flamme am Leben zu halten. Jeder noch so geringe Windhauch erwies sich als mörderische Sturmböe und drohte das fröhlich tanzende Zünglein mit sich zu reißen. Wie der Großteil an Erdenbürgern befand auch ich mich beständig auf einer unbewusst gesteuerten Suche danach. Finden ließ sich zumeist lediglich ein undurchlässiger Qualm aus Scheu, Verlegenheit und Hemmung.

So frugal jene Quelle auch ihre Rolle einnahm, erwies sie sich gleichermaßen als tonangebend. Eine aufkeimende Saat, die für eine über Jahrzehnte hinweg andauernde Ernte sorgte, deren Auswirkung mich selbst als personifizierte Unsicherheit verkörperte.

Selbstwert beginnt eben irgendwann als zarte Faser und wird erst durch ständige Bewegung zu einem festen Garn. Heute bin ich mir bewusst darüber, dass Selbstvertrauen maßgebend mit der Wahrnehmung und Erkenntnis des eigenen Wesens zusammenhängend, die Auswirkung positiver als auch negativer Persöhnlichkeitserfahrung ist. Die Suggestion bezeugter Anerkennung, ebenso wie das Scheitern an Aufgaben dirigiert zeitgleich die Parameter unseres selbst zugestehenden Stellenwertes gegenüber des präsenten Umfeldes aus Konkurrenz und Mitmenschen.

Obwohl wir jenseitig unserer Seele zahlreichen Einflüssen ausgesetzt sind, tragen wir aus eigenem Wissen heraus Verantwortung dafür, zu welchem Preis wir uns zum Einen der Öffentlichkeit verkaufen, andererseits wir Situationen begegnen und erfolgreiche aber auch ehrbare Lösungen dazu anpeilen. Folgerichtig erachtet, befähigt der Glaube an uns selbst, Merkmale zu hinterlassen, welche die individuelle Strebsamkeit steigern und unsere Persönlichkeit auszeichnen.

Diesem Sinngehalt eingeschlossen sei erwähnt dass sich „unverdorbenes“ Selbstvertrauen in einem moralischen Rahmen widerfindet ohne verwerflicher Bereitschaft damit willensschwächeren Zeitgenossen Schaden zuzufügen. Mittels einer adäquaten Darbietung am Schauplatz des Daseins ist uns eine gesteigerte Leistungsfähigkeit gesichert um unbeirrt das Labyrinth einer chronisch leidenden Ideologie zu bewältigen.

Die Welt und das Menschentum schuldet uns nichts. Das Ergebnis unserer Haltung spricht letzten Endes dafür, wie und ob wir uns im alltäglichen Kontest dieser Zeit zu behaupten vermögen und infolge wir unserem Spiegelbild dabei immer noch in die Augen blicken können ohne eine Träne zu verlieren.

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