Oskar’s Prinzip „ORIENTIERUNG“ – Gedanken von Josef Markus Derflinger

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Orientierung

Wenn jemand von Desorientierung spricht, durchströmt stets die vage Vermutung den Garten meines Bewusstseins, dass dieser scheinbar vom vorbedachten Wege abgekommen ist. Im Augenblick dieser Gewissheit gilt es sich neu auszurichten um die bisweilen hinterlassene Spur an ein Ziel erfolgreich fortzusetzen. Zahlreiche Betrachtungsweisen stehen uns allen dabei zur Verfügung an denen wir versuchen dem Alltagstrott zu begegnen und uns in Orientierung zu üben. Nicht alleine der Weg selbst führt uns diesmal ans Ziel… so orientieren wir uns vor dem ersten Schritt beispielsweise an Menschen, an unserer Gesinnung oder Ethik. Wir vermögen uns an den Gestirnen, am Glauben oder aber an der tickenden Zeit zu orientieren. Das Streben danach uns Überblick zu verschaffen wird zur primären Aufgabe.

Ein Ziel zu erreichen bedeutet im Vordergrund einem Leitfaden oder Leitgedanken zu folgen. Da wir uns jedoch oftmals im Laufschritt auf einer erfolgversprechenden Jagd nach angestrebten Bestimmungsorten, Vorsätzen, Absichten, Intentionen oder sehnsüchtig erwarteten Zukunftsträumen zu nähern versuchen, kommt es mitunter vor über die eigenen, eilenden Beine zu stolpern.

So gelangen wir in manchen Stunden an Weggabelungen die nach einer Neuorientierung verlangen. Bittend blicken wir zurück um eine Antwort auf die Entscheidungsfrage zu erwecken. Bedarf es einem Umweg oder handelt es sich gar insgeheim um die unerwartete Aufforderung mittendurch zu gehen? Die Marschroute des Daseins gleicht einem Labyrinth und zwingt seine Protagonisten durch Teilziele an den erstrebten Endpunkt zu gelangen.

Ab und an ist es auch unumgänglich in völliger Dunkelheit zu verweilen, denn erst diese offenbart das schüchternste Lächeln der Sterne um mit ihrer Hilfe die verloren gegangene Orientierung neu zu entdecken. Ohne uns auszurichten werden wir immer wieder an unüberwindbare Mauern stoßen oder uns bis zur Erschöpfung im Kreise bewegen.

Es heißt: „Die Spur zu verlieren, ist der gerechte Lohn für die Torheit, ihr gefolgt zu sein.“ Und doch liegt es in unserem Ermessen durch gewonnene Erkenntnis, bereits beschrittenen Pfaden Lebewohl zu sagen. Sei sie auch noch so bitter,… gesteckte Ziele im Blickfeld zu bewahren und uns danach zu orientieren, führen uns zuletzt zum Erfolg der eigenen Strebsamkeit.

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