Oskar’s Prinzip „KOMMUNIKATION“ – Gedanken von Josef Markus Derflinger

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Kommunikation

Oberflächlich betrachtet beginnt Kommunikation für die Mehrheit der Menschen auf verbaler Ebene mit einem Wort dass wir auf Reisen senden oder auch mit einem abseitigen Wort dass wir gewillt sind ideell anzunehmen. Der Ursprung dieser Gabe liegt in der Versiertheit des Verstandes welcher als Schöpferkraft unserer innere Stimme fungiert um diese, in Worte gehüllt, dem Gegenüber greifbar werden zu lassen.

Begeben wir uns geistig zurück in die Wiege der Menschheit. Die Voraussetzung der gegenseitigen Gedankenvermengung in einer allseits gefahrbergenden Welt war unumstößlich da infolgedessen erst die Grundpfeiler der modernen Zivilisation gesetzt werden konnten. Um ein Überleben zu sichern bedurfte es der Verständigung. Kommunikation als Wurzelwerk der Sprachentwicklung trägt auf Grunde dessen einen weitaus höheren Stellenwert als wir beiläufig erachten. Mittels der Sprache sind wir somit befähigt unser Gedankengut zu teilen und uns der nahen wie auch mittlerweile fernen Mitwelt zu eröffnen.

Gerade in einer globalen „Neuzeitkultur“ deren „Erbauer“ aufgrund technischer Schaffensfreude den Drall des Erdballs immer rasanter vorantreiben, rückt auch Kommunikation immer weiter in den Mittelpunkt dieser Gegebenheit. Angesichts der hohen Quantität unserer Zeit leidet jedoch das Niveau des komplementären Austausch zusehends. Zwar steigt der Gehalt an Informationen die uns tagtäglich überschütten immer weiter an, jedoch sinkt der Wert an sinngemäßer, zwischenmenschlicher Verständigung unter der Tragweite dieser Konstellation.

Unser Nutzen der herkömmlichen Sprache stößt somit rasch an unsichtbare Grenzen und anstatt uns Zeit zu nehmen oder anzustrengen, belassen wir Ausgesprochenes dem unausweichlichen Wagnis der Missdeutung. Immer wieder im Leben, treffen wir auch auf Momente in denen es uns an Worten fehlt. Prekären Situationen die uns trotz offenen Munde verstummen lassen. Die Menschheit ist sich kaum noch darüber bewusst dass essenzielle Kommunikation nicht alleine auf dem Fundament der Sprache basiert sondern sich synchron in Stille durch Gesten, Mimik und Handlungen desgleichen verkörpert.

Damit eröffnen sich uns weitere, tiefgründige Perspektiven um in die Bedeutung von Kommunikation weiter einzutauchen und auch auf einer teils verdrängten Gefühlsebene zu begreifen. Wir werten ein Lachen als Freude… Tränen erwecken Mitgefühl… Berührungen rufen Sinnesregungen hervor… All dies sind Möglichkeiten unser Empfinden auszudrücken, einander zu bewegen ohne dabei sprechen zu müssen.

Die Grundlage einer unumwundenen Konversation liegt dennoch im Gebrauch unserer Sprachfähigkeit. Vor allem aber daran nicht alleine mit unseren Ohren zu lauschen sondern vielmehr die Gedankenfülle der Gesprächspartner mit offenen Herzen wahrzunehmen um Fehldeutungen oder Verkennung ausschließen zu können.

Sind wir uns dessen tatsächlich im Klaren erschaffen wir damit verheißungsvolle Brücken die uns und andere zum ersehnten Ziele leiten.

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