7 Steine des Lebens – 01 MOTIVATION

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MOTIVATION

Um ein glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben zu führen ist es notwendig die 7 Steine des Lebens im Blick zu haben. Nehmen Sie sich die Zeit und reflektieren Sie, wie es mit Ihrem Stein steht und wo Sie sich noch entwickeln können.

Selbstmotivation lernen: Was uns wirklich anspornt

Es kann unterschiedliche Gründe haben, warum wir selbst nicht motiviert sind. Meist steckt aber eine Sache dahinter: Wir fokussieren uns zu sehr auf die Belohnung – und verwechseln dabei Ursache mit Wirkung. Tödlich für die Selbstmotivation. Nicht wenige Menschen streben nach Top-Noten, einem Top-Job, einer Beförderung, einer Gehaltserhöhung – und quälen sich dabei durch eine Arbeit, die ihnen nichts bedeutet. Da hilft auch keine Gehaltserhöhung, keine Beförderung in eine neue leidende Position. Motivation kann nicht entstehen, indem wir uns über die Karotte begeistern, die wir uns selbst vor die Nase halten und gleichzeitig unter dem Weg leiden, den wir dabei zurücklegen…

Selbstmotivation: Wenn-Dann-Denken ist falsch

Selbstmotivation-intrinsisch-extrinsisch
Das Problem an dieser Art der Selbstmotivation ist das Wenn-Dann-Denken dahinter:

  • Wenn ich erst einmal Karriere gemacht habe, dann bin ich zufriedener…
  • Wenn ich erst einmal so und so viel verdiene, dann bin ich motiviert…
  • Wenn ich diesen Job bekomme, dann bin ich glücklich…

Das meiste davon ist glatter Selbstbetrug. Wer seinen Job für 2000 Euro im Monat hasst, wird ihn für 4000 Euro immer noch nicht lieben. Und ein Aufstieg bringt nicht zwangsläufig mehr Freiheiten, mehr Freizeit, mehr Zufriedenheit mit sich. Oft ist das Gegenteil der Fall.

Keine Frage, Belohnungen sind ein mächtiges Motivationsmittel. Und es stimmt auch: Wir sollten uns selbst immer wieder belohnen, beispielsweise wenn wir Teilerfolge (sogenannte Meilensteine) erzielt haben. Aber solche Karotten wie Geld oder Boni motivieren eben allenfalls nur kurzfristig. Es sind äußere Einflüsse und Anreize (extrinsische Motivatoren), die uns letztlich abhängig machen. Auf lange Sicht wirken sie wie Drogen: Man muss die Dosis immer weiter erhöhen, um überhaupt noch etwas zu spüren.

Der bessere Antrieb kommt immer noch von innen heraus (im Fachjargon spricht auch von intrinsischer Motivation).

Selbstmotivation: 3 Dinge, die uns wirklich anspornen

Glaubt man Motivationsforschern, gibt es vor allem drei wesentliche Antriebe, die uns maximal (im Job) motivieren:

Autonomie

Solange wir das Gefühl haben, nur zu tun, was andere wollen, fühlen wir uns ohnmächtig und fremdbestimmt. Natürlich gibt es keine absolute Freiheit: Selbst wer selbstständig ist, muss immer noch Kunden umwerben und Nachfrage erfüllen. Auch im Beruf sind Hierarchien durchaus sinnvoll, weil demokratische Entscheidungsprozesse häufig zu lange dauern würden – und selbst dabei kann man überstimmt werden. Autonomie bedeutet hierbei, seinem Leben im Großen und Ganzen selbst die Richtung geben zu können, statt gelenkt zu werden. Nur weil man sich einmal beugt, bedeutet das ja nicht gleich die innere Freiheit zu verlieren. Wer aber mehrheitlich souverän seine Arbeitsinhalte und seinen Berufsweg (mit)gestalten kann, der ist auch motiviert.

Meisterschaft

Seien wir ehrlich: Lernen macht in der Regel wenig Spaß. Nichts frustriert mehr als zu spüren, dass wir etwas (noch) nicht können. Mit der Zeit aber, mit viel Üben, werden wir meist besser – und fühlen uns auch so. Und auf einmal erleben wir einen regelrechten Motivationskick: Fortschritte sind lauter kleine Erfolge, die uns der Meisterschaft näher bringen. Das ist auch der Grund, warum etwa Sportvereine und Videospiele Levels und Ranglisten haben: Sie motivieren, weiterzumachen, mehr zu üben, über sich hinauszuwachsen. Auch der Punkt hat allerdings eine Einschränkung: Eine Sache aus dem Effeff zu beherrschen, motiviert uns nur dann, wenn sie uns auch etwas bedeutet. Ein Kind, das von seinen Eltern zum Klavierspielen gezwungen wird, obwohl es lieber Fußball spielen würde, erlebt vielleicht ebenso Fortschritte. Mehr motiviert wird es davon aber nur selten.

Zweck

Die Dinge, die wir gerne tun, müssen einen Sinn haben. Selbst wer nur ein Getriebe regelmäßig ölt, arbeitet umso lieber, wenn er weiß, dass das Getriebe für die Maschine wichtig ist und diese wiederum einem höheren Ziel dient. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag. Pathetisch ausgedrückt, könnte man auch sagen: Wir spüren, dass wir einer Sache dienen, die größer ist als wir selbst. Das ist etwa bei allen so, die sich freiwillig in gemeinnützigen Verbänden oder Hilfsorganisationen engagieren. Es geht aber auch eine Nummer kleiner: Es reicht schon, wenn unsere Arbeit einen Unterschied macht. Oder anders gesagt: Wenn wir sie nicht machen würden, hätten Unternehmen und Kunden ein Problem. Wer spürt, dass es auffällt, ob er oder sie da ist oder nicht, der erfüllt offenbar einen wichtigen Zweck – und ist entsprechend motiviert.

 

Das Geheimnis der Selbstmotivation

Maximal motiviert sind wir dann, wenn möglichst alle drei Antriebe gegeben beziehungsweise uns bewusst sind. Durch all diese Punkte – das haben Sie sicher längst gemerkt – zieht sich aber ein Motivationsfaktor wie ein roter Faden:

Was immer wir machen, es muss eine Bedeutung für uns haben.

Wohlgemerkt: für uns – nicht für andere. Wir müssen in unserer Aufgabe einen Sinn erkennen. Das Ziel zu erreichen, wird erst dann zum Erfolg, wenn es auch für uns erstrebenswert ist.

Das ist das Geheimnis der Selbstmotivation: Fragen Sie sich, was Ihnen wirklich wichtig ist. Erkennen Sie den Sinn in dem, was Sie tun – und Freude und Engagement, Fortschritt und Kreativität kommen von ganz alleine und überdauern auch Krisen und Rückschläge. Es sind aber die Folgen, nicht die Ursachen.

Alleine zu Wissen wofür wir etwas machen, ist ein großer Schritt zur Förderung der eigenen Motivation. Aber reicht das schon aus?

Die Vorstellungskraft lässt meist schon nach kurzer Zeit wieder nach und damit sinkt dann auch wieder die Motivationskraft. Rückschläge unterstützen zusätzlich den Weg zur alten Lethargie.

Um dies zu verhindern, ist ein zweiter Schritt notwendig:

Nutzen Sie Ihre Gefühle, um die Vorstellung nochmals zu verstärken. Stellen Sie sich die Freude und das Glücksgefühl vor, dass Sie durchströmt und machen Sie diese Gefühle für sich spürbar und nachfühlbar. Und falls das noch nicht hilft, haben wir noch 11 Tipps, wie sie künftig wieder mehr Spaß an Ihrer Arbeit bekommen:

Ziele setzen.
Machen Sie sich klar was Sie erreichen wollen, und setzen Sie sich messbare und realistische (!) Ziele.

Innere Einstellung.
Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Aufgabe mit einer positiven Einstellung anpacken. Schaffen Sie negative Gedanken ab und sagen Sie sich stattdessen: „Diese Aufgabe macht Spaß.“

Demotivation abbauen.
Werden Sie sich klar darüber, was Sie an Ihrer Arbeit demotiviert. Listen Sie alle Punkte auf und schaffen Sie sie ab, soweit dies in Ihrem Umfeld möglich ist.

Motivierende Dinge.
Wissen Sie, was Sie motiviert? Welche Gründe und Dinge lassen so arbeiten, dass Sie darüber die Zeit vergessen? Listen Sie alles auf, was Ihnen einfällt.

Motivation durch Visualisierung.
Was bekommen Sie nach getaner Arbeit? Stellen Sie sich Ihren Erfolg vor Ihrem inneren Auge vor. Das sollte Ihnen helfen, den inneren Drang zu wecken, diese Vorstellung in die Wirklichkeit umzusetzen.

Motivation durch Gefühle.
Bringen Sie positive Gefühle mit Ihren Zielen und Aufgaben in Verbindung. Gefühle untersteichen diese, geben uns zusätzliche und langfristige Motivation.

Motivation durch Belohnung.
Belohnen Sie sich für Ihre getane Arbeit. Auch kleine Teilerfolge sollten belohnt werden. Als Reaktion darauf verbindet das Gehirn die Arbeit mit etwas Positiven. Mit diesem Trick baut man einige Motivationsprobleme langfristig ab.

Motivation durch Erinnerung.
Notieren Sie sich Ihre Anreize einzeln auf kleinen DIN A7 Kärtchen. Stellen Sie im täglichen Wechsel ein Kärtchen in Ihr Blickfeld, zum Beispiel ans Telefon, wo Sie es immer wieder wahrnehmen.

Motivation durch Zeitdruck.
Viele Menschen lassen sich durch eine Deadline motivieren. Nutzen Sie auch das für sich, indem Sie sich selbst Termine für Ihre Aufgaben setzen.

Motivation durch das richtige Maß.
Wissen Sie, wie viel Sie an einem Tag schaffen können und wann Ihnen die Arbeitsmenge zuviel wird? Nutzen Sie dieses Wissen, um sich an einem Tag nicht zuviel vorzunehmen. Andernfalls schaffen Sie sich Misserfolge, woraus neue Demotivation entsteht.

Motivation durch Angst.
Machen Sie sich deutlich, was passiert, wenn Sie die Aufgabe nicht erfüllen oder die Arbeit liegen bleibt. Welche Konsequenzen hat das für Sie oder andere?

Quelle und mehr zum Thema

http://karrierebibel.de/selbstmotivation/

OFFEN, OPTIMISMUS, ORIENTIERUNG

SINN, SPASS, SELBSTVERTRAUEN

KOMMUNIKATION, KLARHEIT, KRAFT

AUFGABE, ANTRIEB, ACHTSAMKEIT

REFLEXION, RUHE , RESULTAT

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